Augen zu und durch?
Wir meinen: Aufgeklärte Patienten sind die besten Patienten.

In der chirurgischen Abteilung des Herz-Jesu-Krankenhauses legen wir größten Wert darauf, dass unsere Patientinnen und Patienten genau wissen, was wir tun. Denn dieses Wissen hilft, Ängste vor Eingriffen abzubauen. Deshalb fragen Sie uns alles, was Sie fragen möchten – ganz gleich, ob Ihnen ein Behandlungsschritt unklar ist oder ob Sie sich vielleicht Sorgen machen. Wir sind für Sie da und hören Ihnen zu.

Die von uns praktizierte minimal-invasive Chirurgie (MIC) wird im Volksmund auch Knopfloch- oder Schlüssellochchirurgie genannt. Dabei handelt es sich um sehr schonende Operationsverfahren, bei denen nur kleine Hautschnitte durchgeführt und die Muskeln beiseite geschoben werden. So entstehen deutlich weniger Schmerzen nach der Operation. Im Vergleich mit herkömmlichen Eingriffen, ist die Erholungsphase deutlich verkürzt.

Qualifikation und Behandlungsspektrum

Minimal-invasive Verfahren bilden einen Schwerpunkt der Chirurgischen Abteilung des Herz-Jesu-Krankenhauses. Für die Anforderungen dieser Operationsmethode steht ein speziell eingerichteter Operationssaal zur Verfügung. Zwei Chirurgen und eine Chirurgin unserer Einrichtung besitzen die Zusatzqualifikation "Minimal-invasiver Chirurg".

Das Zentrum für Minimal-invasive Chirurgie am Herz-Jesu-Krankenhaus unter der Leitung des Chefarztes Prof. Dr. med. R. Horstmann ist von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie als Ausbildungsklinik für Ärzte anderer Krankenhäuser anerkannt.

Unser Behandlungsspektrum umfasst:

  • Sodbrennen und Zwerchfellbruch
  • Gallensteine
  • Leistenbruch und Narbenbruch (auch bei Kindern)
  • Darmkrebs und Darmentzündungen
  • Erkrankungen von Milz und Nebennieren
  • Erkrankungen von Schilddrüse und Nebenschilddrüse
  • Verfahren der Bauchfelldialyse

Behandlungsablauf

  • Zunächst finden ein ambulantes Vorgespräch sowie eine gründliche ärztliche Untersuchung statt. Ziel ist es, die Operationsnotwendigkeit zu klären und Ihr persönliches Behandlungsrisiko unter Berücksichtigung etwaiger Begleiterkrankungen einzuschätzen. Um Doppeluntersuchungen zu vermeiden, werden bereits zuvor vom Hausarzt durchgeführte Untersuchungen in die weitere Behandlung einbezogen.
  • Liegt eine Operationsnotwendigkeit vor, wird die Planung des Eingriffs individuell auf Ihre persönliche Situation abgestimmt. Nach Prüfung der Notwendigkeit einer stationären Aufnahme, bieten wir Ihnen – wenn möglich – die Wahl einer ambulanten Operation an.
  • Die eigentliche Vorbereitung (z.B. das Gespräch mit dem Narkosearzt) findet ambulant mindestens einen Tag vor der Operation statt.
  • Am Tag der Operation, sei sie ambulant oder stationär, kommen Sie mit Ihren Behandlungsunterlagen zur vereinbarten Zeit nüchtern zu uns. "Nüchtern" bedeutet: Sie dürfen weder essen, noch trinken, noch rauchen.
  • Im Anschluss an die Operation erfolgt eine zeitgerechte Nachbeobachtung. Um Schmerzen, die den Abheilungsprozess begleiten können, zu lindern, wird ein individuell auf Sie abgestimmter Schmerztherapieplan erstellt.

Bange machen gilt nicht. Warum auch?
Wir nehmen uns Zeit für Sie und beraten Sie ausführlich!

Sie benötigen zum Vorstellungstermin lediglich eine Überweisung Ihres Hausarztes. Falls Sie privat versichert sind, geben Sie bitte Ihre Personalien und den Namen Ihrer Versicherung in der Chirurgischen Ambulanz an.
Das chirurgische Team am Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup ist jederzeit für Sie da.
Sie erreichen uns unter der Nr. 0 25 01-17 24 01 oder via E-Mail: chirurgie@hjk-muenster.de.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.sodbrennen-operation.de
www.kindlicher-leistenbruch.de
www.hjk-muenster.de
www.peritonealdialyse.net
www.bauchcentrum.de

Veröffentlichungen zum MIC Centrum Münster-Hiltrup

  • Flyer zum MIC-Centrum
    MIC_Flyer_DEUTSCH.pdf
    MIC_Flyer_RUSSLAND.pdf
  • Die laparoskopische Herniorrhaphie des Leistenbruches im Kindesalter – Erfahrungen in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung
    C. Classen, D. Palmes, R. Horstmann
    Zentralbl Chir 2008; 133: 1-4
    kindliche_LH.pdf
  • Randomized clinical trial of the influence of intraperitoneal local anaesthesia on pain after laparoscopic surgery
    D. Palmes, S. Röttgermann, C. Classen, J. Haier, R. Horstmann
    British Journal of Surgery, 2007; 94: 824-832
    BJS.pdf
  • Antirefluxchirurgie bei Patienten mit adäquatem Ansprechen auf Protonenpumpeninhibitoren – sinnvoll oder übertherapiert?
    Horstmann, R., Gregor, N., Clessen, C., Röttgermann, S., Palmes, D.
    Z Gastroenterol 44: 1217-1222, 2006
    z-gastroenterol.pdf
  • Impact of polypropylene amount on functional outcome and quality of life after inguinal hernia repair by TAPP procedure using pure, mixed and titanium coated meshes.
    Horstmann, R., Hellwig, M., Classen, C., Röttgermann, S., Palmes, D.
    World J Surg 30: 1-8, 2006
    world-j-surg.pdf
  • Long-term experience of treating 185 patients with gastroesophageal reflux disease (GERD) by antireflux surgery designed to ensure restoration of the functional morphology of the esophagus.
    Horstmann, R., Classen, C., Röttgermann, S., Langer, M., Palmes, D.
    Langenbecks Arch Surg 391: 24-31, 2006
    Langenbeck-GERD.pdf
  • Risikomanagement im Operationsbereich – Ergebnisse eines Pilotprojektes zum interdisziplinären "Incident-Reporting".
    Horstmann, R., Hofinger, G., Mäder, M., Gaidzik, P.W., Waleczek, H.
    Zentrbl Chir 131: 332-340, 2006
    zentralblatt-risk.pdf
  • Laparoskopische vs. Offene Appendektomie: Welche Faktoren beeinflussen die Wahl der Operationsmethode?
    Horstmann,R., Tiwisina, C., Classen,C., Palmes,D., Gillessen,A.
    Zentrlbl Chir 130: 48-54; 2005
    Appendektomie.pdf
  • Feasibility of surgical technique and evaluation of postoperative quality of life after laparoscopic treatment of intrathoracic stomach.
    Horstmann, R., Klotz, A., Classen, C., Palmes, D.
    Langenbecks Arch Surg 389: 23-31, 2004
    Langenbeck-Upside-down.pdf

Hier finden Sie uns

Herz-Jesu-Krankenhaus
Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Westfalenstraße 109
48165 Münster-Hiltrup


Impressum

Centrum für minimal-Invasive Chirurgie
im Herz-Jesu-Krankenhaus
Westfalenstraße 109
48165 Münster-Hiltrup

Leitung: Prof. Dr. Rüdiger Horstmann

Postfach 480253
48079 Münster-Hiltrup

Telefon: 02501-17-2406
Telefax: 02501-17 4201

E-Mail: classen@hjk-muenster.de

 

Vertretungsberechtigt:

Leopold Lauenstein (Geschäftsführer)
Berthold Mathias (Geschäftsführer)
Ordensschwester Josefia Schulte, msc (Gesellschaftergeschäftsführerin)

Eingetragen: im Amtsgericht Münster unter HRB 4889

Die Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH ist gemäß §§ 8 I TDG, 6 I MDStV für eigene Informationen, die sie zur Nutzung bereit hält, nach den allgemeinen Gesetzen sowie dem MDStV verantwortlich. Die Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH übernimmt keine Verantwortung für Inhalte anderer Anbieter, auf die mittels Hyperlinks verwiesen wird. Sollten mit unserem Angebot verlinkte Seiten aus fachlichen oder rechtlichen Gründen Anlaß zur Beanstandung geben, bitten wir um eine entsprechende Mitteilung an die Redaktion der betreffenden Seite.

Alle Angaben, Darstellungen und Berechnungen in der Homepage entsprechen dem Informationsstand Oktober 2008 und sind mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird jedoch keine Gewähr übernommen.



Sie haben Fragen zum MIC Centrum oder zum Herz-Jesu Krankenhaus im Allgemeinen?

Senden Sie uns doch einfach eine E-Mail. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Zum Kontaktformular kommen Sie hier.

Mehr über das Herz-Jesu Krankenhaus, Münster-Hiltrup, und dessen MIC Centrum oder auch über das BauchCentrum erfahren Sie unter den Adressen:

www.hjk-muenster.de
www.bauchcentrum.de

Veröffentlichungen zum MIC Centrum Münster- Hiltrup finden Sie hier.

Impressum